Leider findet die Veranstaltung nicht statt.

Der Workshop bietet ein Austauschformat zur modernen Vereinsorganisation für historisch arbeitende Vereine. Er schließt an #Geschichtsvereine20 im Jahr 2020 in Dresden an und möchte mit zahlreichen Sessions im gemeinsamen Gespräch ganz praktisch Methoden und Hilfestellungen für den Vereinsalltag diskutieren. Sie können aus dem gesamten Angebot jeweils eine Session für den Vormittag und Nachmittag auswählen.

Programm

9:30-10:00 Uhr Ankommen und Anmeldung
10:00-10:15 Uhr Begrüßung
10:15-11:00 Uhr Impulsvortrag Prof. Dr. Gisela Weiß (Leipzig): Geben und Nehmen – Ehrenamtliches Engagement für Museen
11:15-12:45 Uhr Parallele Sessions (1-4)
12:45-14:15 Uhr Mittagspause in zwei Gruppen ä 45 min, für die jeweils andere Gruppe Angebot eines Stadtrundgangs
14:15-15:45 Uhr Parallele Sessions (5-8)
16:00-16:30 Uhr Abschlussgespräch

Die Werkstätten

Vormittag: Sessions 1-4
1. Sponsoring & Spenden für die Heimatforschung – so klappt das! (Matthias Daberstiel, Dresden)
So mancher Heimatverein möchte gern aktiver werden. Doch das braucht neben dem ehrenamtlichen Engagement auch finanzielle Mittel. Sei es für Feste, Publikationen, Denkmalprojekte oder Veranstaltungen und Konferenzen. Das Thema Heimatforschung bietet bei Menschen mit regionaler Verbundenheit gute Chancen auf Spendenerfolge.

2. Zoomschalte, Podcast, After-Work? – Neue Veranstaltungsformate historischer Vereine (Dr. Caroline Förster, Dresden)
Nach einem kleinen Input wollen wir uns in dieser Session über unsere Erfahrungen mit verschiedenen Veranstaltungsformaten austauschen. Sind Zoom-Treffen und Vorträge mit mehr Interaktion wünschenswert? Was bringen Podcasts? Ist der herkömmliche Vortrag ausgesondert? Wir diskutieren, wie und welche Formate Erfolg haben, was für Voraussetzungen bedacht werden müssen und wie man neue Ideen umsetzen kann.

3. Bildarchiv revisited: Neue Zugänge – neue Fragestellungen (Marsina Noll M. A., Dresden)
Im Gegensatz zu den großen Einrichtungen, die über umfangreiche Datenbanken verfügen, stellt sich fürkleinere (private) Fotosammlungen häufig die Frage, inwiefern sich die Erstellung einer eigenen Website überhaupt lohnt. Die Session zeigt anhand von Beispielen, wie einzelne Bestände im entsprechenden Kontext präsentiert und interpretiert werden können und welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten sich daraus ergeben.

4. Damit Vereinsgeschichte erhalten bleibt… (Dr. Anett Müller, Leipzig)
Was ist ein Archiv, welchen Zweck und welche Aufgaben hat ein Vereinsarchiv? Wie bringt man Ordnung in die zahlreichen Dokumente aus dem Vereinsleben und was kann man tun, um sie dauerhaft zu erhalten? Der Austausch über diese Fragen sowie Anregungen und Hilfestellungen bei der Führung eines Vereinsarchivs stehen im Mittelpunkt dieser Session.

Nachmittag: Sessions 5-8
5. Mitsteiter.innen gewinnen und binden (Claudia Vater/ Klaus Reichmann M.A., Kohren-Sahlis)
Ideen, wie Vereine Nachwuchs gewinnen können, gibt es viele. In dieser Session werden einige vorgestellt, die es bei verschiedensten Vereinen gibt, denn nicht jeder Verein hat dieselben Möglichkeiten und Voraussetzungen. Doch zunächst müssen Fragen beantwortet werden, wie: Was sollen neue Mitstreiter:innen im Verein leisten, welche Funktionen übernehmen? Wie passt das mit den Vorstellungen der „alten“ Vereinsmitglieder zusammen? Vorhandene Ideen werden in der Session gemeinsam weiterentwickelt.

6. Twitter, Blog & Co. – mehr Sichtbarkeit für die Vereinsarbeit durch moderne Kommunikationsformen (Dr. Judith Matzke, Dresden/ Dr. Alexandra Thümmler, Waldenburg)
Die Nutzung Sozialer Medien ist in aller Munde und gehört für viele heute zum Alltag. Accounts auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube sind schnell erstellt, ihre Anwendung ist leicht erlernbar. Um sie auch in der Vereinsarbeit sinnvoll einsetzen zu können, sollten vorher einige Überlegungen angestellt werden, über die wir anhand von zwei praktischen Beispielen ins Gespräch kommen möchten.

7. #kein Rembrandt – Stadt- und Heimatmuseen als Geschichts- und Kulturspeicher“ (Christopher Vila M.A., Egling a. d. Paar)
‘Gemeinsam sind wir stark!“ ist einer der Leitsätze des Projektnetzwerks #keinRembrandt, welches aus 10 Stadt- und Heimatmuseen besteht. Wie kann die digitale Transformation kleiner Museen und Geschichtsvereine im Verbund gelingen? Welche Rolle spielen Stadt- und Heimatmuseen in der (digitalen) Museumslandschaft?

8. Wikisource und Wikidata (und Commons) – Werkzeuge für lokale Citizen-Science-Projekte (Jens Bemme M. A., Dresden)
Wikipedia ist nicht alles! Die Portale und digitalen Werkzeuge von Wikimedia bieten viel, um die eigene Forschung voranzubringen: Datenpflege, Visualisierungen, Bibliografien, Wissenschaftskommunikation und mehr. In der Session geht es um praktische Beispiele aus der Arbeit mit Wikisource, Wikidata und Wikimedia Commons.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 5. November 2021 an. Bitte geben Sie zu besseren Planung bei der Anmeldung je einen Workshops an, an denen sie jeweils am Vormittag bzw. Nachmittag teilnehmen möchten sowie je einen zweiten Workshop, den Sie besuchen würden, wenn ihr Erstwunsch überfüllt sein sollte. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.

Teilnahmegebühr

10 € (inkl. Mittagessen, Getränke, Kaffee, Tagungsunterlagen); kostenfrei für Mitglieder des Vereins für sächsische Landesgeschichte e. V. Die Veranstaltung ist nur im Rahmen der 3-G-Regel zugänglich. Im gesamten Gebäude ist auf den Verkehrswegen ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske, FFP2) zu tragen.

Eine Veranstaltung des Vereins für Sächsische Landesgeschichte in Kooperation mit der Heimvolkhochschule Kohren-Sahlis und mit Unterstützung des Sächsischen Landeskuratoriums Ländlicher Raum und dem Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen. Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Termin
13.11.2021  Ganztägig

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